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<title>Carl Dimpker</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Carl Dimpker</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Carl Friedrich Robert Dimpker</b> (* <a href="20._November" title="20. November">20. November</a> <a href="1856" title="1856">1856</a> in <a href="L%C3%BCbeck" title="Lübeck">Lübeck</a>; † <a href="12._Oktober" title="12. Oktober">12. Oktober</a> <a href="1923" title="1923">1923</a> ebenda) war ein deutscher <a href="Kaufmann" title="Kaufmann">Kaufmann</a> und <a href="Politiker" title="Politiker">Politiker</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herkunft">Herkunft</h3></div>
<p>Carl war ein Sohn des Kaufmanns Heinrich Friedrich Constant Dimpker († 23. Juli 1899), <a href="Inhaber" title="Inhaber">Inhaber</a> einer <a href="Viktualien" class="mw-redirect" title="Viktualien">Viktualienhandlung</a> mit <a href="Kommissionsgesch%C3%A4ft" title="Kommissionsgeschäft">Commissions-</a> und <a href="Speditionsgesch%C3%A4ft" title="Speditionsgeschäft">Speditionsgeschäft</a> in <a href="F%C3%BCnfhausen_(L%C3%BCbeck)" title="Fünfhausen (Lübeck)">Fünfhausen 12</a> und Wohnung im <a href="L%C3%BCbecker_G%C3%A4nge_und_H%C3%B6fe" title="Lübecker Gänge und Höfe">Tischler Gang</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Laufbahn">Laufbahn</h3></div>
<p>Nachdem Dimpker die <i>v. Großheim’sche Realschule</i> besucht hatte, trat er als Lehrling bei dem Lübecker <a href="Finnland" title="Finnland">Finnland</a>-<a href="Handelsunternehmen" title="Handelsunternehmen">Handelsunternehmen</a> <i>Buck &amp; Willmann</i> ein. Im Anschluss daran leistete er beim <a href="Kaiser_Alexander_Garde-Grenadier-Regiment_Nr._1" title="Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1">Kaiser Alexander Garde-Grenadier-Regiment Nr. 1</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> als <a href="Einj%C3%A4hrig-Freiwilliger" title="Einjährig-Freiwilliger">Einjährig-Freiwilliger</a> seinen <a href="Milit%C3%A4rdienst" class="mw-redirect" title="Militärdienst">Militärdienst</a> ab.
</p><p>Danach war Dimpker in Großhandelsunternehmen in <a href="Hamburg" title="Hamburg">Hamburg</a> und <a href="Helsingfors" class="mw-redirect" title="Helsingfors">Helsingfors</a> (Helsinki) tätig. Als er erkannt hatte, dass der Handel mit Finnland für deutsche Kaufleute ein enormes Potential zur <a href="Expansion_(Wirtschaft)" title="Expansion (Wirtschaft)">Expansion</a> bot, eröffnete er dort 1879 ein eigenes Handelsunternehmen unter der <a href="Firma" title="Firma">Firma</a> <i>Carl Dimpker</i>. Wie sein Vater betrieb er Kommission und Spedition. Darüber hinaus war er später im Im- und Export sowie dem Handel mit landwirtschaftlichen Maschinen tätig.
</p>

<p>Zehn Jahre später kehrte Dimpker nach Deutschland zurück und etablierte zusammen mit seinem Freund Joh. Christian Sommer, ebenfalls ein Lübecker, das Finnland-Handelsunternehmen <i>Dimpker &amp; Sommer</i>. Im Todesjahr seines Vaters wurde das Handelsunternehmen – unter Beibehaltung des Hamburger Hauses als <a href="Zweiggesch%C3%A4ft" class="mw-redirect" title="Zweiggeschäft">Zweiggeschäft</a> – nach Lübeck in das große <a href="Carl_Stiehl" title="Carl Stiehl">Stiehl</a>’sche Haus (<a href="Breite_Stra%C3%9Fe_(L%C3%BCbeck)" title="Breite Straße (Lübeck)">Breite Straße</a> 12) verlegt. Bald dehnten sich hier die Geschäftsverbindungen aus, und man erkannte in weiten Kreisen Lübecks die Führungsqualitäten Dimpkers.
</p><p>Als <a href="Freimaurer_in_Deutschland" title="Freimaurer in Deutschland">Freimaurer</a> gehörte Dimpker der <a href="Freimaurerloge" title="Freimaurerloge">Loge</a> „Zum Füllhorn“ an. Mehrmals berief sie ihn zu ihrem <i>vorsitzenden Meister</i>. Als solcher war er sechs Jahre lang mit der Leitung der Geschäfte betraut.
</p><p>Außerhalb Lübecks war Dimpker Vorstandsmitglied des <a href="Deutscher_Industrie-_und_Handelskammertag#Geschichte" class="mw-redirect" title="Deutscher Industrie- und Handelskammertag">Deutschen Industrie- und Handelstages</a>, des <a href="Institut_f%C3%BCr_Weltwirtschaft#Kaiserzeit_und_Weimarer_Republik" class="mw-redirect" title="Institut für Weltwirtschaft">Königlichen Instituts für Seeverkehr und Weltwirtschaft</a> an der <a href="Christian-Albrechts-Universit%C3%A4t_zu_Kiel" title="Christian-Albrechts-Universität zu Kiel">Christian-Albrechts-Universität zu Kiel</a>, des <a href="Kolonialwirtschaftliches_Komitee" title="Kolonialwirtschaftliches Komitee">Kolonialwirtschaftlichen Komitees</a>, des <a href="Hansabund" title="Hansabund">Hansabunds für Gewerbe, Handel und Industrie</a> in Berlin und des <a href="Deutscher_Nautischer_Verein" title="Deutscher Nautischer Verein">Deutschen Nautischen Vereins</a> in Hamburg.
</p><p>An der Spitze des Nautischen Vereins leitete er noch am 11. Oktober 1923 den Deutschen Seefahrtstag. Nach vierjährigem Wirken in der Präsidialstelle veranlasste er zwar die Wahl eines Nachfolgers, wurde aber entgegen seines ausgesprochenen Wunschs wieder in den Vorstand gewählt. Beim anschließenden Beisammensein im <a href="Afrikahaus_(Hamburg)" title="Afrikahaus (Hamburg)">Woermannhaus</a> war er auch anwesend.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Lubeca">Lubeca</h4></div>
<p>Die <a href="Tabakindustrie" title="Tabakindustrie">Tabakindustrie</a> hatte sich schon vor der <a href="Industrialisierung" title="Industrialisierung">Industrialisierung</a> in der Stadt angesiedelt, weil sie in Anlehnung an den Handel die Standortvorteile der Seehafenwirtschaft für sich nutzte oder für den gehobenen Bedarf wohlhabender Konsumenten produzierte. Die Zukunft des Tabakhandels erschien also vielversprechend. Das Handelshaus <i>Dimpker &amp; Sommer</i> wurde somit Anfang 1903 um den Zweig „Lubeca“ erweitert. Die erste <a href="Zigarettenfabrik" class="mw-redirect" title="Zigarettenfabrik">Zigarettenfabrik</a> der Stadt erhielt jedoch kein neues, großzügiges Fabrikgebäude, sondern wurde in leerstehenden Hinterhausräumen des Hauses sowie einem Anbau an der Breiten Straße eingerichtet. Kaum ein Jahr später führte Dimpker die die Lübeckische Gewerbegesellschaft durch die Fabrik. Zu diesem Zeitpunkt lieferte sie nicht nur in alle Teile Deutschlands, sondern <a href="Export" title="Export">exportierte</a> bereits.
</p><p>In dem um einen Anbau erweiterten langgestreckten Flügel, in dessen älteren Teilen einst die Repräsentations- und Wohnräume der Kaufmannsfamilie lagen, befand sich die Fabrik. Im Erdgeschoss waren der Raum zum Sortieren, was in saubere weiße Mäntel gehüllte Mädchen oder junge Frauen machten, und Anfeuchten der Blätter des türkischen Tabaks sowie die Tabak<a href="Schneidemaschine" title="Schneidemaschine">schneidemaschinen</a>. Im Saal mit den Schneidemaschinen war auch das Lager, unterteilt in die Sorten der geschnittenen Tabake. Über eine steinerne <a href="Wendeltreppe" title="Wendeltreppe">Wendeltreppe</a> gelangte man zu den an der <a href="Fischergrube" title="Fischergrube">Fischergrube</a> gelegenen Lagerböden. Auf drei verschiedenen Geschossen lagerte der Tabak – der unverzollte Tabak unter <a href="Zollverschluss" title="Zollverschluss">Zollverschluss</a>.
</p><p>Hinten führte ein Weg in den Saal, in dem die <a href="Zigarettenmaschine" title="Zigarettenmaschine">Zigarettenmaschine</a> <i>Calberla&nbsp;BB</i> aufgestellt war. Diese konnte in einer Stunde bis zu 23.000 Zigaretten herstellen. Sie wurde elektrisch durch einen im Untergeschoss befindlichen großen Motor angetrieben.
</p><p>Von diesem Raum gelangte man über eine Wendeltreppe in den „Packraum“. An langen Tischen legten hier ebenfalls in weiß gekleidete Frauen die Zigaretten in Packungen zusammen. Diese Packungen wurden zu Paketen zusammengefügt und in das Lager gebracht, wo sie getrocknet wurden.
</p><p>Im Lager und Versandraum lag die fertige Ware in großen Mengen. Die Packungen trugen Namen wie „<a href="J%C3%BCrgen_Wullenwever" title="Jürgen Wullenwever">Wullenwever</a>“, „<a href="Jordan_Pleskow" title="Jordan Pleskow">Pleskow</a>“, „<a href="Gerhard_von_Attendorn" title="Gerhard von Attendorn">Attendorn</a>“, „<a href="Bruno_Warendorp_(%E2%80%A0_1457)" title="Bruno Warendorp († 1457)">Warendorp</a>“, „<a href="Heinrich_Br%C3%B6mse_(Jurist)" title="Heinrich Brömse (Jurist)">Brömbse</a>“ oder „<a href="Karl_Ludwig_Roeck" title="Karl Ludwig Roeck">Roeck</a>“. Das <a href="Signet" title="Signet">Signet</a> der Zigarettenfabrik, eine feurige spanische Schleiertänzerin, zierte jedes Päckchen.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-packed">
<li class="gallerybox" style="width: 119.33333333333px">
<div class="thumb" style="width: 117.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Innenhof</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 193.33333333333px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Lager und Sortierraum</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 194.66666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Tabakschneidemaschinen</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 178.66666666667px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Arbeitssaal mit Calberla</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 194px">
<div class="thumb" style="width: 192px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Trockenraum</div>
</li>
</ul>
<p>Doch die Zigarettenmaschine <i>Calberla&nbsp;BB</i> arbeitete nicht gleichmäßig genug. Fehlerhafte Ware musste aussortiert und in der Enthülsungsmaschine wieder <a href="Aufbereitungsanlage" title="Aufbereitungsanlage">aufbereitet</a> werden. Die Produktionsverfahren basierten eher auf handwerklichen Kenntnissen als auf moderner technischer Maschinenarbeit und hatte keinen dauerhaften Erfolg in Lübeck.
</p><p>Die meisten traditionsreichen Lübeckischen Fabrikationszweige wurden bis zum Ersten Weltkrieg nach und nach bedeutungslos, da ihnen die Kraft zur Fortentwicklung fehlte. Trotz der anfänglich beachtlichen Erfolge verlangte die Zigarettenproduktion mehr als die nebengewerbliche Nutzung eines Kaufmannshauses. Die <i>Lubeca</i> wurde schon nach wenigen Jahren wieder geschlossen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kaufmannschaft">Kaufmannschaft</h4></div>
<p>Bereits 1893 wurde Dimpker zum Mitglied der <a href="Kaufmannschaft_zu_L%C3%BCbeck" title="Kaufmannschaft zu Lübeck">Kaufmannschaft zu Lübeck</a> gewählt. Auf der Versammlung der den Vorstand der Kaufmannschaft bildenden <a href="Handelskammer" class="mw-redirect" title="Handelskammer">Handelskammer</a> am 19. Juni 1894 wurden für die Wahl der Nachfolger der drei ausscheidenden Mitglieder mögliche Kandidaten aufgestellt. Er wurde mit anderen als Ersatz für <a href="Hermann_Wilhelm_Fehling" title="Hermann Wilhelm Fehling">Hermann Wilhelm Fehling</a> aufgestellt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als er am 2. Juni 1896 mit anderen als Ersatz für den ordnungsgemäß abgegangenen H. A. Rose zur Wahl als Mitglied der Handelskammer aufgestellt wurde, wählte man ihn am 17. Juni 1896.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf ihrer Versammlung am 30. Dezember 1902 wurde zur Förderung der Reform des Güteschreibwesens beschlossen eine Kommission einzusetzen. Sie sollte aus sechs Mitgliedern, je drei von der Handelskammer und drei von der Kaufmannschaft bestehen. Dimpker war als einer der drei Herren der Handelskammer gewählt worden.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Handelskammer schlug für die <i>neuen Bauten am Kai</i> die Gründung einer gemeinsamen Kommission von Kaufmannschaft und Handelskammer vor. Sie sollte zu gleichen Teilen aus Mitgliedern der Kammer und der Kaufmannschaft besetzt sein. Auf der <i>Versammlung der Kaufmannschaft</i> am 23. Juni 1904 wurde der Vorschlag angenommen und unter anderen Mitgliedern <a href="August_Pape" title="August Pape">August Pape</a>, James Bertling jr., Carl Samuel Wilhelm Lüth, Konsul John Suckau, Bankdirektor <a href="Ernst_Stiller" title="Ernst Stiller">Ernst Stiller</a> und Dimpker in die Kommission gewählt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seiner ersten Sitzung der Handelskammer im Jahr 1907 wurde Dimpker zum ersten Stellvertreter des Präses erwählt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An Stelle des verstorbenen Präses der Kammer, Hermann Wilhelm Fehling, wählte die Versammlung der Kaufmannschaft auf ihrer Versammlung am 3. Januar mit 122 von 141 Stimmen Dimpker.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Zusammenhang mit dieser Arbeit stand seine Tätigkeit im Bezirksbahnrat der königlich preußischen <a href="Eisenbahndirektion_Altona" class="mw-redirect" title="Eisenbahndirektion Altona">Eisenbahndirektion Altona</a> und dem Aufsichtsrat und Ausschuss der Lübeckischen Eisenbahn-Direktionen, sowie in verschiedenen <a href="Aktiengesellschaft" title="Aktiengesellschaft">Aktiengesellschaften</a> auf gewerblichen, kaufmännischen, industriellen und banktechnischem Gebiet.
</p><p>An Stelle des turnusmäßig zum Jahresende aus seinem Amt als Präses der Handelskammer ausscheidenden Amtsinhaber wurde am 12. Dezember 1910 <a href="Hermann_Eschenburg" title="Hermann Eschenburg">Hermann Eschenburg</a> zu dessen Nachfolger gewählt.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf der Versammlung am 3. Januar 1911 wählte die Handelskammer Dimpker zu ihrem <i>ersten stellvertretenden Präses</i>.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seiner Eigenschaft als Präses fuhr Dimpker 1912 mit dem Schnelldampfer <i><a href="Kaiserin_Auguste_Viktoria_(Schiff)" title="Kaiserin Auguste Viktoria (Schiff)">Kaiserin Auguste Viktoria</a></i>, dem bei seiner Indienststellung größten Schiff der Welt, in die <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten von Amerika</a>, um dort in <a href="Boston" title="Boston">Boston</a> am <i>Fifth International Congress of Chambers of Commerce</i> teilzunehmen.
</p>
<div style="box-sizing:border-box;clear:{{{clear}}}; max-width:100%;margin-top:0.1em; margin-bottom:0.1em; margin-left:auto; margin-right:auto;"><div class="thumbinner centered panorama" style="max-width:1002px; width: 100%; width: inherit;"><div class="thumbimage noresize" style="overflow-y:hidden; overflow-x:scroll; overflow:auto; width:100%; width:inherit;"><span typeof="mw:File"></span></div><div class="thumbcaption" style="text-align: center;"><div style="float:right; margin:0 3px"><span class="skin-invert" typeof="mw:File"><a href="https://tools.wmflabs.org/zoomviewer/?flash=no&amp;f=5th+international+congress+of+chambers+of+commerce+and+industrial+associations.jpg" title="Interaktiver Bildbetrachter" class="external"></a></span></div><div style="float:left; width:30px; height:12px;"></div>5. Internationaler Handelskammerkongress 1912 in Boston, USA</div></div></div>

<p>Am 13. Dezember 1912 wurde Dimpker von der Handelskammer für die Jahre 1913 und 1914 abermals zu ihrem Präses gewählt.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als er 1919 zum dritten Mal aus dem Amt des Präses schied, verlieh ihm die Handelskammer „zur Anerkennung des Verdienstes um Handel und Verkehr“ ihre goldene Ehrendenkmünze in Eisen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auf Grund des die Ausführung des <a href="Gerichtsverfassungsgesetz" title="Gerichtsverfassungsgesetz">Gerichtsverfassungsgesetzes</a> betreffenden § 29 der Verordnung vom 3. Februar 1879 ernannte der <a href="L%C3%BCbecker_Senat_1897_und_1898" title="Lübecker Senat 1897 und 1898">Senat</a> unter anderen Dimpker zum <a href="Handelsrichter" title="Handelsrichter">Handelsrichter</a> bei der <a href="Kammer_f%C3%BCr_Handelssachen" title="Kammer für Handelssachen">Kammer für Handelssachen</a> am <a href="Landgericht_L%C3%BCbeck" title="Landgericht Lübeck">Landgericht Lübeck</a> für die <a href="Gesch%C3%A4ftsjahr" title="Geschäftsjahr">Geschäftsjahre</a> 1898, 1899 und 1900.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Dezember 1900 wurden er und die Kaufleute <a href="Johannes_Boye_(Politiker)" title="Johannes Boye (Politiker)">Johannes Boye jun.</a>, Paul Nicol. Hinckeldeyn, <a href="Richard_Piehl" title="Richard Piehl">Richard Piehl</a>, Friedrich Carl Sauermann und Ad. Georg Paul Scheteling vom <a href="L%C3%BCbecker_Senat_1899_und_1900" title="Lübecker Senat 1899 und 1900">Senat</a> zu Handelsrichtern für die Geschäftsjahre 1901, 1902 und 1903 ernannt.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Politik">Politik</h4></div>

<p>Bei der Ergänzungswahl im IV. Wahlbezirk (<a href="Quartier_(L%C3%BCbeck)#Johannis_Quartier" title="Quartier (Lübeck)">Johannis Quartier</a> und der Vorstadt <a href="L%C3%BCbeck-St._J%C3%BCrgen" title="Lübeck-St. Jürgen">St. Jürgen</a>) am 27. Juni 1899 wurde Dimpker mit 588 Stimmen als einer der Kandidaten des <i>Vaterstädtischen Vereins</i> in die <a href="B%C3%BCrgerschaft_(Vertretungsorgan)" title="Bürgerschaft (Vertretungsorgan)">Bürgerschaft</a> gewählt.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf Grund des neuen, am 9. August 1905 beschlossenen Wahlgesetzes mit der entsprechenden Verfassungsänderung<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurde am 14. November auf dem Land und am 17. in der Stadt die Erneuerung von einem Drittel der Bürgerschaft, bei der 40 Mitglieder neu zu wählen waren, vollzogen. Um die Zahl der Bürgerschaftsmitglieder nach dem Ausscheiden der seit 1899 Gewählten auf 80 zu erhalten, war die Auslosung von fünf Mitgliedern erforderlich. Bei den nun vollzogenen Neuwahlen wurde Dimpker wiedergewählt.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ab 1909 war er bis zu seiner <a href="Berufung_(Amt)" title="Berufung (Amt)">Berufung</a> in den Senat in regelmäßiger Folge Wortführer dieser Gesetzgebenden Körperschaft und des Bürgerausschusses.
</p><p>Der Senat wählte am 20. Januar 1900 Dimpker an Stelle des ausscheidenden Heinrich Ludwig Behnke jun. als Bürgerlichen Deputierten bei der Steuerschätzungskommission für die Vorstadt St. Jürgen.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der <a href="B%C3%BCrgerausschuss" title="Bürgerausschuss">Bürgerausschuss</a> erwählte am 8. Januar 1902 Dimpker zum Bürgerlichen Deputierten bei der <a href="Elbe-L%C3%BCbeck-Kanal" title="Elbe-Lübeck-Kanal">Kanalbehörde</a> für den als Nachfolger des in den <a href="Ruhestand" title="Ruhestand">Ruhestand</a> getretenen <a href="Heinrich_Theodor_Behn" title="Heinrich Theodor Behn">Heinrich Theodor Behn</a> in den <a href="L%C3%BCbecker_Senat_1901_und_1902" title="Lübecker Senat 1901 und 1902">Senat</a> gewählten <a href="Emil_Possehl" title="Emil Possehl">Emil Possehl</a>.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 15. Dezember 1902 wählte der Senat bei der Baudeputation (in Ausführung des Rats- und Bürgerbeschlusses vom 28. Mai 1900 / 29. Oktober 1901) Hinckeldeyn und Dimker als Bürgerliche Deputierte.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An Stelle des verstorbenen Fehlings erwählte der Senat Dimpker zum Bürgerlichen Deputierten bei dem <a href="Finanzbeh%C3%B6rde" title="Finanzbehörde">Finanzdepartement</a>.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der <a href="B%C3%BCrgerausschuss#Lübeck" title="Bürgerausschuss">Bürgerausschuss</a> wählte Dimpker am 6. Dezember 1916 zu seinem Wortführer.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dasselbe geschah nochmals am 12. März 1919.<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Nach dem Tod Boyes, bisheriger Vorsteher des <a href="Heiligen-Geist-Hospital_(L%C3%BCbeck)" title="Heiligen-Geist-Hospital (Lübeck)">Heiligen-Geist-Hospitals</a>, wählte der <a href="L%C3%BCbecker_Senat_1905_und_1906" title="Lübecker Senat 1905 und 1906">Senat</a> Dimpker an dessen Stelle.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den Jahren 1917 und 1918 gehörte Dimpker zu den Beratern des <a href="Ausw%C3%A4rtiges_Amt#Abteilung_II" title="Auswärtiges Amt">Auswärtigen Amts</a> in Bezug auf die deutsche Finnland-Politik. Mit <a href="Rudolf_Eucken" title="Rudolf Eucken">Rudolf Eucken</a> gehörte er zu den Mitbegründern der <i>Deutsch-Finnländischen Vereinigung</i>.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Das <i>Regiment Lübeck</i> kam am Vormittag des 26. November 1918, vom Wachdienst während der Übergangszeit um das <a href="Reichsland_Elsa%C3%9F-Lothringen" title="Reichsland Elsaß-Lothringen">elsaß-lothringische</a> <a href="Stra%C3%9Fburg" title="Straßburg">Straßburg</a> herum heimkehrend, auf dem <a href="L%C3%BCbeck_Hauptbahnhof" title="Lübeck Hauptbahnhof">Hauptbahnhof</a> an. Auf der offiziellen Feier am 30. November auf dem <a href="Markt_(L%C3%BCbeck)" title="Markt (Lübeck)">Markt</a> begrüßten neben Bürgermeister <a href="Emil_Ferdinand_Fehling" title="Emil Ferdinand Fehling">Emil Ferdinand Fehling</a> als Vertreter des Senats auch Dimpker als Wortführer der Bürgerschaft, Retyfeldt als Mitglied des <a href="Soldatenrat" class="mw-redirect" title="Soldatenrat">Soldatenrats</a> und der Redakteur <a href="Johannes_Stelling" title="Johannes Stelling">Johannes Stelling</a> als Vertreter des <a href="Arbeiter-_und_Soldatenrat" title="Arbeiter- und Soldatenrat">Arbeiterrats</a> das heimgekehrte Regiment. Von diesem waren jedoch nur noch Reste anwesend, so hatten die <a href="Offizier" title="Offizier">Offiziere</a> das Regiment bereits verlassen. Da der <a href="Regimentskommandeur" title="Regimentskommandeur">Regimentskommandeur</a>, Oberstleutnant <a href="Ludwig_Hau%C3%9F" title="Ludwig Hauß">Ludwig Hauß</a>, erkrankt war, dankte der Kommandeur des ebenfalls in Lübeck ansässigen Kommandos von der <a href="81._Infanterie-Brigade_(Deutsches_Kaiserreich)" title="81. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)">81. Infanterie-Brigade</a>, Oberst <a href="Hans_von_Werder_(Oberst)" title="Hans von Werder (Oberst)">Hans von Werder</a>, ihnen im Namen des Regiments.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Unter dem Vorsitz des stellvertretenden Wortführers Eschenburg wählte die Bürgerschaft nach dem republikanischen Umschwung<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auf Grund der neuen Verfassung am 31. März 1919 fünf neue Senatoren. Eine zum Zweck der Überreichung von Vorschlägen gebildete, 16 Mitglieder umfassende Kommission hatte sich darauf geeinigt, <a href="Paul_Hoff_(Politiker)" title="Paul Hoff (Politiker)">Paul Hoff</a> (sozialistisch) für den ausscheidenden <a href="Johann_Hermann_Eschenburg" title="Johann Hermann Eschenburg">Johann Hermann Eschenburg</a>, <a href="Albert_Henze_(Politiker)" title="Albert Henze (Politiker)">Albert Henze</a> (sozialistisch) für den bereits ausgeschiedenen <a href="Johann_Georg_Eschenburg" title="Johann Georg Eschenburg">Johann Georg Eschenburg</a>, Dimpker (demokratisch) für den bereits ausgeschiedenen <a href="Eduard_Rabe" title="Eduard Rabe">Eduard Rabe</a>, <a href="Paul_L%C3%B6wigt" title="Paul Löwigt">Paul Löwigt</a> für den verstorbenen Possehl und <a href="Fritz_Mehrlein" title="Fritz Mehrlein">Fritz Mehrlein</a> (sozialistisch) für den ausscheidenden <a href="Eduard_Friedrich_Ewers" title="Eduard Friedrich Ewers">Eduard Friedrich Ewers</a> vorzuschlagen. In der darauffolgenden von der Bürgerschaft vorgenommenen Wahl wurden sie mit 74, 74, 75, 74 und 72 Stimmen zu Senatoren gewählt.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Senator soll Dimpker, wie es in seinen Nachrufen hieß, in dem starken Parteigewoge jener Jahre stets Worte zur Näherbringung und Annäherung des Ausgleichs vorhandener Parteigegensätze gefunden haben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Auszeichnungen">Auszeichnungen</h4></div>
<p>Für besondere Verdienste um die „Sammlung für die China-Krieger“ überreichte am 12. März 1902 Kaiser <a href="Wilhelm_II._(Deutsches_Reich)" title="Wilhelm II. (Deutsches Reich)">Wilhelm II.</a> die von ihm gestiftete <a href="China-Denkm%C3%BCnze" title="China-Denkmünze">China-Denkmünze</a> aus Stahl an Dimpker, den <a href="Kommerzialrat" title="Kommerzialrat">Kommerzialrat</a> Georg Theodor Ludwig Pflüg und den Inspekteur des Armenhauses Heinrich Titus Holst. Ferner wurde sie den Damen Frau Senator Wolpmann, Frau Dr. Wichmann und Frau <a href="Oberstabsarzt" title="Oberstabsarzt">Oberstabsarzt</a> Brenzler verliehen und den Genannten im Namen des kaiserlichen Kommissars und Militärinspekteurs der freiwilligen Krankenpflege, <a href="Friedrich_zu_Solms-Baruth_(Politiker%2C_1853)" title="Friedrich zu Solms-Baruth (Politiker, 1853)">Friedrich zu Solms-Baruth</a>, von dem Landesdelegierten für die Freie und Hansestadt Lübeck, <a href="Emil_Wolpmann" title="Emil Wolpmann">Emil Wolpmann</a>, überreicht.<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>An Stelle des am 18. November des Vorjahrs verstorbenen Theodor Friedrich Harms wurde im März 1900 Dimpker zum <i><a href="K%C3%B6nigreich_W%C3%BCrttemberg" title="Königreich Württemberg">königlich württembergischen</a> <a href="Konsul" title="Konsul">Konsul</a></i> ernannt.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Fortan nahm er bis zu seiner Erwählung in den Senat am 11. April 1919 die württembergischen Interessen in der Hansestadt wahr. Aus Anlass seines Geburtstags am 25. Februar verlieh König <a href="Wilhelm_II._(W%C3%BCrttemberg)" title="Wilhelm II. (Württemberg)">Wilhelm&nbsp;II.</a> von Württemberg dem württembergischen Konsul in Lübeck das <a href="Ritterkreuz" class="mw-redirect" title="Ritterkreuz">Ritterkreuz</a> I. Klasse des <a href="Friedrichs-Orden" title="Friedrichs-Orden">Friedrichs-Ordens</a>.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die <a href="Rote_Kreuz-Medaille_(Preu%C3%9Fen)" title="Rote Kreuz-Medaille (Preußen)">Rote Kreuz-Medaille</a> III. Klasse wurde Dimpker am 29. Januar 1908 als Präses der Lübeckischen Handelskammer verliehen.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Gesellschaft_zur_Beförderung_gemeinnütziger_Tätigkeit"><span id="Gesellschaft_zur_Bef.C3.B6rderung_gemeinn.C3.BCtziger_T.C3.A4tigkeit"></span>Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit</h4></div>
<p>Am 11. Dezember 1894 wurde Dimpker als Mitglied in die <a href="Gesellschaft_zur_Bef%C3%B6rderung_gemeinn%C3%BCtziger_T%C3%A4tigkeit" title="Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit">Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit</a> aufgenommen.<sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als <a href="Interne_Revision" title="Interne Revision">Revisoren</a> der <a href="Sparkasse_zu_L%C3%BCbeck#Geschichte" title="Sparkasse zu Lübeck">Spar- und Anleihe-Kasse</a> wurden am 11. März 1902 an Stelle der ausscheidenden Amktsinhaber <a href="Eugen_Emil_Arthur_Kulenkamp" title="Eugen Emil Arthur Kulenkamp">Eugen Emil Arthur Kulenkamp</a> und Schreiber Emanuel Fehling und Dimpker gewählt.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Privatgelehrte <a href="Friedrich_Bruns" title="Friedrich Bruns">Friedrich Bruns</a> musste wegen des Arbeitspensums Ende 1901 seine Stelle in der Redaktion der <a href="L%C3%BCbeckische_Bl%C3%A4tter" title="Lübeckische Blätter">Lübeckischen Blätter</a> kündigen. Bei seinem Ausscheiden im Herbst 1902 wurden Konsul Dimpker und der Kaufmann Georg Reimpell für seine Nachfolge vorgeschlagen, auf der Versammlung vom 11. November wurde Dimpker gewählt.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Abteilung Lübeck der <a href="Deutsche_Kolonialgesellschaft" title="Deutsche Kolonialgesellschaft">Deutschen Kolonialgesellschaft</a> hatte am 20. November 1907 in den Räumen der Gemeinnützigen ihre Hauptversammlung. Zu ihrem Vorstand gehörten unter anderen Admiral <a href="Heinrich_K%C3%BChne_(Admiral)" title="Heinrich Kühne (Admiral)">Heinrich Kühne</a> als erster Vorsitzender, Generalmajor <a href="Paul_Stern_(Generalmajor)" title="Paul Stern (Generalmajor)">Paul Stern</a> als zweiter Vorsitzender, <a href="Johann_Martin_Andreas_Neumann" title="Johann Martin Andreas Neumann">Johann Martin Andreas Neumann</a>, Georg Reimpell, <a href="Hauptpastor" title="Hauptpastor">Hauptpastor</a> Lindenberg, Heinrich Gaerderz, <a href="Christian_Reuter_(P%C3%A4dagoge)" title="Christian Reuter (Pädagoge)">Christian Reuter</a>, Major <a href="Adolf_von_Tiedemann" title="Adolf von Tiedemann">Adolf von Tiedemann</a>, <a href="Hermann_Eschenburg" title="Hermann Eschenburg">Hermann Eschenburg</a> und Dimpker.<sup id="cite_ref-36" class="reference"><a href="#cite_note-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zur Prüfung des Antrags der Druckerei <a href="Johannes_Nicolaus_Heinrich_Rahtgens" title="Johannes Nicolaus Heinrich Rahtgens">Rahtgens</a> auf Erhöhung des Druckkosten der <i>Lübeckischen Blätter</i> wurde eine aus Mitgliedern der Vorsteherschaft und des Redaktionsausschusses bestehende Kommission eingesetzt. Diese sollte zugleich erwägen, in welcher Weise bei den Kosten der <i>Lübeckischen Blätter</i> Einsparungen gemacht werden könnten. Von Seiten des Ausschusses wurde unter anderem Dimpker in die Kommission abgeordnet.<sup id="cite_ref-37" class="reference"><a href="#cite_note-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf der Versammlung am 8. November 1910 wurde Dimpker als neuer Direktor an ihre Spitze gewählt.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dort blieb er drei Jahre und widmete sich unter anderem der Museumsverwaltung der <a href="Westerau" title="Westerau">Westerauer</a> Stiftung und der Witwenkasse der Kaufleute.
</p><p>Dimpker, der vor dem <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> zu den zehn reichsten Lübecker Bürgern zählte<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, brachte während des Kriegs <a href="Liebesgaben" title="Liebesgaben">Liebesgaben</a> zu den Lübeckischen Verbänden in <a href="Flandern" title="Flandern">Flandern</a> (<a href="Belgien" title="Belgien">Belgien</a>), z. B. zum <a href="Reserve_(Milit%C3%A4rwesen)" title="Reserve (Militärwesen)">Reserve</a>-<a href="Infanterie" title="Infanterie">Infanterie</a>-<a href="Regiment" title="Regiment">Regiment</a> Nr. 215 – einem der sogenannten <i>Kinderregimenter</i>, die aus völlig unerfahrenen jungen Männern bestanden<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – und zum <a href="Infanterie-Regiment_%E2%80%9EL%C3%BCbeck%E2%80%9C_(3._Hanseatisches)_Nr._162" title="Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162">(3. Hanseatischen) Infanterie-Regiment Nr. 162 „Lübeck“</a> in Nordfrankreich. Am 29. Juni 1915 sprach er im Haus der <i>Gemeinnützigen</i> über diese Reise.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Beisetzung">Beisetzung</h3></div>


<p>Am Nachmittag des 12. Oktober 1923 erlag Dimpker plötzlich und unerwartet einem <a href="Schlaganfall" title="Schlaganfall">Schlaganfall</a>. Pastor Albert Busch hielt am 16. Oktober in der <a href="Marienkirche_(L%C3%BCbeck)" title="Marienkirche (Lübeck)">Marienkirche</a> die einstündige Trauerandacht. Neben Bürgermeister <a href="Johann_Martin_Andreas_Neumann" title="Johann Martin Andreas Neumann">Johann Martin Andreas Neumann</a> saßen der gesamte <a href="L%C3%BCbecker_Senat_1921_bis_1924" title="Lübecker Senat 1921 bis 1924">Senat</a> und die ehemaligen Bürgermeister <a href="Johann_Hermann_Eschenburg" title="Johann Hermann Eschenburg">Johann Hermann Eschenburg</a> und <a href="Emil_Ferdinand_Fehling" title="Emil Ferdinand Fehling">Emil Ferdinand Fehling</a> im Senatsgestühl der Kirche. Aus Berlin war der dortige <a href="Liste_der_hanseatischen_Gesandten_in_Preu%C3%9Fen#Lübecker_Gesandte" title="Liste der hanseatischen Gesandten in Preußen">Gesandte</a> der Hansestadt, <a href="Ernst_Meyer-L%C3%BCer%C3%9Fen" title="Ernst Meyer-Lüerßen">Ernst Meyer-Lüerßen</a>, angereist, die Konsuln und Vertreter der auswärtigen Länder (<a href="Legationsrat" title="Legationsrat">Legationsrat</a> der Handelskammer in Berlin), der <i>Verein Hamburger Reeder</i> (<a href="Verband_Deutscher_Reeder" title="Verband Deutscher Reeder">Verband Deutscher Reeder</a>), die <a href="Handelskammer_Bremen_%E2%80%93_IHK_f%C3%BCr_Bremen_und_Bremerhaven" title="Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven">Bremer Handelskammer</a>, die <a href="Reichswehr#Die_Krisenjahre_1919–1923" title="Reichswehr">Reichswehr</a> sowie <a href="Schutzpolizei_(Weimarer_Republik)" title="Schutzpolizei (Weimarer Republik)">blaue</a> und <a href="Sicherheitspolizei_(Weimarer_Republik)" title="Sicherheitspolizei (Weimarer Republik)">grüne Polizei</a> hatten <a href="Hundertschaft" title="Hundertschaft">Hundertschaften</a> entsandt.
</p><p><a href="Karl_Lichtwark" title="Karl Lichtwark">Karl Lichtwark</a>, Organist der Kirche, leitete die Veranstaltung ein. Einst war Dimpker in dieser Kirche mit dem Spruch „Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben“ (<a href="Offenbarung_des_Johannes" title="Offenbarung des Johannes"><span style="white-space:nowrap;">Offb</span></a> 2,10&nbsp;) <a href="Konfirmation" title="Konfirmation">konfirmiert</a> worden, und Busch baute seine Gedächtnisrede darauf auf. Während die Brüder der ebenfalls anwesenden Logen im Anschluss eine Bruderkette um den Sarg bildeten, trug Moritz Hartmann, Opernsänger des <a href="Theater_L%C3%BCbeck" title="Theater Lübeck">Lübecker Theaters</a>, begleitet von Paul Müthel, Organist von der St.-Gertrud-Kirche und Klavierlehrer, eine <a href="Litanei#Litaneien_im_Gottesdienst" title="Litanei">Litanei</a> von <a href="Franz_Schubert" title="Franz Schubert">Franz Schubert</a> vor. Emil Corbach trug nach das Largo von <a href="Georg_Friedrich_H%C3%A4ndel" title="Georg Friedrich Händel">Georg Friedrich Händel</a> auf dem <a href="Cello" class="mw-redirect" title="Cello">Cello</a> vor.
</p><p>Das Glockenspiel im <a href="Dachreiter" title="Dachreiter">Dachreiter</a> der Marienkirche beendete den Gottesdienst.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Trauerzug zog durch die <a href="Kapellen_der_L%C3%BCbecker_Marienkirche#Totentanzkapelle" title="Kapellen der Lübecker Marienkirche">Totentanzkapelle</a> auf die <a href="Mengstra%C3%9Fe" title="Mengstraße">Mengstraße</a>, durch die <a href="Breite_Stra%C3%9Fe_(L%C3%BCbeck)" title="Breite Straße (Lübeck)">Breite Straße</a>, <a href="Sandstra%C3%9Fe_(L%C3%BCbeck)" title="Sandstraße (Lübeck)">Sandstraße</a> und <a href="M%C3%BChlenstra%C3%9Fe_(L%C3%BCbeck)" title="Mühlenstraße (Lübeck)">Mühlenstraße</a> zum <a href="M%C3%BChlentor_(L%C3%BCbeck)" title="Mühlentor (Lübeck)">Mühlentor</a> hinaus.
</p><p>Dem Trauerzug voran ging die <a href="6._Infanterie-Regiment_(Reichswehr)" title="6. Infanterie-Regiment (Reichswehr)">Reichswehr</a> mit Kapelle, gefolgt zuerst von der blauen, dann der grünen Polizei. Den Fahnen der kameradschaftlichen Vereine, bei denen Dimpker Ehrenmitglied war, vor den Orden des Verstorbenen folgte der von zwei Pferden gezogene Leichenwagen. Diesem folgte seine Familie, der Senat, die Handelskammer, die auswärtigen Deputationen und das übrige Trauergefolge.
</p><p>Auf dem St.-Jürgen-Friedhof wurde Dimpker beigesetzt. Nach einem von Pastor Busch gesprochenem Gebet sprach <a href="Gustav_Ehlers" title="Gustav Ehlers">Gustav Ehlers</a> als Wortführer der Bürgerschaft Abschiedsworte, bevor die Reichswehr mit dem Marschlied <a href="Ich_hatt%E2%80%99_einen_Kameraden" class="mw-redirect" title="Ich hatt’ einen Kameraden">Ich hatt’ einen Kameraden</a> den Friedhof verließ.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Familie">Familie</h3></div>
<p>Seit 1887 war Dimpker mit Lina geb. Meyer-Vezin verheiratet, einer Tochter des II. Hannoverschen Senators Rudolf Meyer-Vezin. Das Paar hatte sechs Töchter und zwei Söhne.
</p><p>Beide Söhne kämpften im Ersten Weltkrieg im <a href="Infanterie-Regiment_%E2%80%9EL%C3%BCbeck%E2%80%9C_(3._Hanseatisches)_Nr._162" title="Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162">(3. Hanseatischen) Infanterie-Regiment Nr. 162 „Lübeck“</a> und bekamen vom Lübeckischen Senat das <a href="Hanseatenkreuz" title="Hanseatenkreuz">Hanseatenkreuz</a> verliehen, Karl Dimpker als <a href="Leutnant" title="Leutnant">Leutnant</a> am 6. November 1915 und August Dimpker als Unteroffizier am 26. Januar 1918.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auszeichnungen_2">Auszeichnungen</h2></div>
<ul><li>preußischer <a href="Roter_Adlerorden" title="Roter Adlerorden">Roter Adlerorden</a> III. Klasse mit Schleife</li>
<li>preußischer <a href="K%C3%B6niglicher_Kronen-Orden_(Preu%C3%9Fen)" title="Königlicher Kronen-Orden (Preußen)">Kronenorden</a> II. Klasse</li>
<li><a href="Gro%C3%9Fkomtur_(Ordenskunde)" class="mw-redirect" title="Großkomtur (Ordenskunde)">Großkomtur</a> des bayerischen <a href="Orden_vom_Heiligen_Michael_(Bayern-Kurk%C3%B6ln)" title="Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)">Verdienstordens vom Heiligen Michael</a></li>
<li>Offizier des sächsischen <a href="Albrechts-Orden" title="Albrechts-Orden">Albrechts-Ordens</a></li>
<li>Großkreuz des braunschweigischen <a href="Orden_Heinrichs_des_L%C3%B6wen" title="Orden Heinrichs des Löwen">Ordens Heinrichs des Löwen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verweise">Verweise</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Weblinks">Weblinks</h3></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Carl_Dimpker?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Carl Dimpker</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundesarchiv.de/aktenreichskanzlei/1919-1933/0000/adr/getPPN/133315223/">Carl Dimpker</a> in der Online-Version der Edition <a href="Akten_der_Reichskanzlei" title="Akten der Reichskanzlei">Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=4108">Bestand <i>Württembergisches Konsulat in Lübeck</i></a> im <a href="Landesarchiv_Baden-W%C3%BCrttemberg" title="Landesarchiv Baden-Württemberg">Landesarchiv Baden-Württemberg</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Literatur">Literatur</h3></div>
<ul><li><i>Senator Dimpker †.</i> In: <i><a href="L%C3%BCbeckische_Anzeigen" title="Lübeckische Anzeigen">Lübeckische Anzeigen</a></i>, 172. Jahrgang, Ausgabe A (Sonntags-Abend), Nr. 456 vom 13. Oktober 1923.</li>
<li><i>Senator Dimpker †.</i> In: <i><a href="L%C3%BCbecker_General-Anzeiger" class="mw-redirect" title="Lübecker General-Anzeiger">Lübecker General-Anzeiger</a></i>, 42. Jahrgang, Nr. 239 vom 13. Oktober 1923.</li>
<li><i>Senator Carl Dimpker †.</i> In: <i><a href="L%C3%BCbeckische_Bl%C3%A4tter" title="Lübeckische Blätter">Lübeckische Blätter</a></i>, 65. Jahrgang, Nr.&nbsp;42 vom 12. Oktober 1923, S.&nbsp;463.</li>
<li><i>Senator Carl Dimpker †.</i> In: <i><a href="L%C3%BCbeckische_Anzeigen" title="Lübeckische Anzeigen">Vaterstädtische Blätter</a></i>, Jahrgang 1923/24, Nr. 1 vom 21. Oktober 1923, S. 1–2.</li>
<li><a href="Emil_Ferdinand_Fehling" title="Emil Ferdinand Fehling">Emil Ferdinand Fehling</a>: <i>Lübeckische Ratslinie.</i> Lübeck 1925, Nr. 1037.</li>
<li>Karl-Ernst Sinner: <i>Tradition und Fortschritt. Senat und Bürgermeister der Hansestadt Lübeck 1918–2007.</i> (= <i>Veröffentlichungen zur Geschichte der Hansestadt Lübeck</i>, Reihe B, Band 46.) Lübeck 2008, S. 61.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h3></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Die Gewerbe-Gesellschaft in der Cigarettenfabrik „Lubeca“.</i> In: <i>Vaterstädtische Blätter</i>, Nr. 7 vom 14. Februar 1904, S. 25–27.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lübecks erste Zigarettenfabrik Lubeca.</i> In: Rüdiger Segenbusch: <i>Lübecker Industriekultur, Zeitenwende. Fabriken in Lübeck.</i> Verlag <a href="Schmidt-R%C3%B6mhild" title="Schmidt-Römhild">Schmidt-Römhild</a>, Lübeck 1993, ISBN 3-7950-0114-5, S. 196–199. (Kapitel <i>Vom Niedergang der Tabakindustrie</i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Auszug aus dem Protokoll der Versammlung der Handelskammer.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 36. Jahrgang, Nr. 54 vom 8. Juli 1894, S. 376–377.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Auszug aus dem Protokoll der Versammlung der Handelskammer.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 38. Jahrgang, Nr. 38 vom 28. Juni 1896, S. 284–285.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Versammlung der Kaufmannschaft.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 45. Jahrgang, Nr. 1 vom 4. Januar 1903, S. 11.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 46. Jahrgang, Nr. 26 vom 26. Juni 1904, S. 395.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"> <i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 49. Jahrgang, Nr. 2 vom 13. Januar 1907, S. 22.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"> <i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 50. Jahrgang, Nr. 1 vom 5. Januar 1908, S. 13.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 52. Jahrgang, Nr. 69 vom 12. Dezember 1910, S. 802.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 53. Jahrgang, Nr. 2 vom 8. Januar 1911, S. 27.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 54. Jahrgang, Nr. 52 vom 22. Dezember 1912, S. 810.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Kleine Nachrichten.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 61. Jahrgang, Nr. 2 vom 12. Januar 1919, S. 26.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Local- und vermischte Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 40. Jahrgang, Nr. 2 vom 9. Januar 1898, S. 2.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 42. Jahrgang, Nr. 52 vom 23. Dezember 1900, S. 704.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Die diesjährigen Wahlen zur Bürgerschaft.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 41. Jahrgang, Nr. 27 vom 2. Juli 1899, S. 330–332.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.verfassungen.de/de/sh/luebeck/verfassung75-i.htm">Verfassungen der Freien und Hansestadt Lübeck</a></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Bürgerschaftsersatzwahl.</i> In: <i>Vaterstädtische Blätter</i>, 47. Jahrgang, Nr. 47 vom 19. November 1905, S. 193–194.</span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 42. Jahrgang, Nr. 5 vom 28. Januar 1900, S. 74.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 44. Jahrgang, Nr. 2 vom 12. Januar 1902, S. 24.</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 45. Jahrgang, Nr. 1 vom 4. Januar 1903, S. 13.</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 49. Jahrgang, Nr. 52 vom 29. Dezember 1907, S. 751.</span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Kleine Nachrichten.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 58. Jahrgang, Nr. 50 vom 10. Dezember 1916, S. 810.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Kleine Nachrichten.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 61. Jahrgang, Nr. 11 vom 16. März 1919, S. 166.</span>
</li>
<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 47. Jahrgang, Nr. 41 vom 8. Oktober 1905, S. 581.</span>
</li>
<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text">Robert Schweitzer: <i>20 Jahre Deutsch-Finnische Handelskammer. 80 Jahre Deutsch-Finnische Vereinigung. Festschrift bearbeitet von Robert Schweitzer.</i> Helsinki / Lübeck 1998.</span>
</li>
<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text"> <i>Die Heimkehr des Regiments Lübeck.</i> In: <i>Vaterstädtische Blätter</i>, Jahrgang 1918/19, Nr. 5 vom 8. Dezember 1918, S. 17–19.</span>
</li>
<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.verfassungen.de/de/sh/luebeck/verfassung07-i.htm">Verfassungen der Freien und Hansestadt Lübeck</a></span>
</li>
<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text"> <i>Die neu gewählten Mitglieder des Senates.</i> In: <i>Vaterstädtische Blätter</i>, Jahrgang 1918/19, Nr. 14 vom 13. April 1919, S. 53–54.</span>
</li>
<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 44. Jahrgang, Nr. 11 vom 16. März 1902, S. 154.</span>
</li>
<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 42. Jahrgang, Nr. 12 vom 18. März 1900, S. 162.</span>
</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 48. Jahrgang, Nr. 9 vom 4. März 1906, S. 141.</span>
</li>
<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Lokale Notizen.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 50. Jahrgang, Nr. 69 vom 2. Februar 1908, S. 69.</span>
</li>
<li id="cite_note-33"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-33">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Gesellschaft z. Bef. gemeinnütziger Tätigkeit.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 36. Jahrgang, Nr. 99 vom 12. Dezember 1894, S. 656.</span>
</li>
<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 44. Jahrgang, Nr. 11 vom 16. März 1902, S. 142.</span>
</li>
<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Bericht des Redaktions-Ausschusses der Lübeckischen Blätter.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 45. Jahrgang, Nr. 34 vom 23. August 1903, S. 430.</span>
</li>
<li id="cite_note-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-36">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Deutsche Kolonial-Gesellschaft, Abteilung Lübeck.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 49. Jahrgang, Nr. 49 vom 8. Dezember 1907, S. 699.</span>
</li>
<li id="cite_note-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-37">↑</a></span> <span class="reference-text"><i> Redaktions-Ausschuß der Lübeckischen Blätter / Jahresbericht für 1907.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 50. Jahrgang, Nr. 44 vom 1. November 1908, S. 668.</span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 52. Jahrgang, Nr. 46 vom 13. November 1910, S. 646.</span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text">Jan Zimmermann: <i>St. Gertrud 1860–1945.</i> Bremen 2007, S. 8.</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Der Schriftsteller <a href="Werner_Beumelburg" title="Werner Beumelburg">Werner Beumelburg</a> prägte in seinen Büchern retrospektiv den Begriff der <i>Kinderregimenter</i> für die aus unerfahrenen <a href="Kriegsfreiwilliger" class="mw-redirect" title="Kriegsfreiwilliger">Kriegsfreiwilligen</a> bestehenden, in Flandern eingesetzten neuen Regimenter, zu deren Mannschaften er seinerzeit auch gehört hatte.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Vergleiche den Gedenkstein des Kriegsfreiwilligen Paul Burmeister</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit.</i> In: <i>Lübeckische Blätter</i>, 57. Jahrgang, Nr. 27 vom 4. Juli 1917, S. 390.</span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Das Glockenspiel wurde nur beim Begräbnis eines Senators geläutet.</span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Trauerfeier und Beisetzung Senator Dimpkers.</i> In: <i>Lübeckische Anzeigen</i>, 173. Jahrgang, Zweites Blatt, Nr. 459 vom 17. Oktober 1923.</span>
</li>
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